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LT for DH: Sprachtechnologie für die Digital Humanities

LT for DH: Language Technology Resources and Tools for Digital Humanities Workshop in Verbindung mit COLING 2016 

Workshop in Verbindung mit COLING 2016

 

Sprachressourcen werden nicht nur in der Sprachtechnologie (Language Technology - LT), sondern auch in anderen Themengebieten wie den Digital Humanities (DH) und in der Lehre immer häufiger genutzt. Für die Anwendung von LT Tools auf die dortigen Themen und Fragen müssen die Werkzeuge und Ressourcen angepasst werden, außerdem sind Interoperabilität, Beschreibung der technischen Voraussetzungen, Dokumentation und Benutzerfreundlichkeit wesentliche Anforderungen durch den erweiterten Kreis der Nutzenden. Dieser Workshop legt den Fokus auf den Gebrauch von LT Tools und Daten in den DH,  auf Beispielanwendungen sprachtechnologischer Anwendungen sowie Forschungsfragen bei denen LT Tools helfen können.

LT Anwendungen sind oft auf individuelle Textsorten oder Korpora trainiert und angepasst, die in bestimmten Formaten veröffentlicht sind. Benutzt man diese Tools in anderen Bereichen, wie zum Beispiel auf historische Daten oder unterschiedlichen Genres, kann es zu abweichenden Ergebnissen kommen. Auch wenn die Qualität der so gewonnenen Resultate somit nicht sehr hoch erscheint, sind diese trotzdem wertvoll. Die schiere Datenmenge, die auf diese Weise untersucht werden kann, ist bei einer manuellen Bearbeitung kaum zu erreichen. Um jedoch auch die Qualität sichern zu können, müssen Tools und Ressourcen auf unterschiedliche Textsorten abgestimmt werden. LT Tools auf andere Daten, wie solche aus den Geisteswissenschaften, anzuwenden, erhöht gleichzeitig den Bedarf an verfügbaren Formaten, da die zu verarbeitenden Daten weitere Annotationen oder sehr viel mehr Annotationen beinhalten können. Zusätzlich bedarf es in manchen Fällen neuen Konvertierungsroutinen und die Tools müssen robust genug sein um auch fehlerhafte Daten verarbeiten zu können, indem sie dem nicht-LT Nutzer aussagekräftige Statusmeldungen geben. Oft ist es auch nötig, dass die Tools für die Textsorten, für die sie verwendet werden sollen, angepasst werden. Data-Mining Tools, die auf eine Zeitungstexte trainiert sind, müssen beispielsweise an andere Textsorten erst angepasst werden.

Oft müssen LT Tools zu Prozessketten aus verschiedenen Verarbeitungsschritten zusammengefügt werden, deren genaue Reihenfolge und Konfiguration von den bestimmten LT Anwendungen abhängt. Gleiches gilt für DH-Arbeitsschritte. Da sich DH Anwendungen jedoch oft stark von denen der LT unterscheiden, ist es nötig, die Werkzeuge neu zu konfigurieren. Durch die Verwendung mit anderen Werkzeugen kann ein weiterer Bedarf an Interoperabilität der Tools erforderlich sein, z.B. bei der Anbindung von Annotations- und Abfragetools sowie bei der Analyse von Daten und deren Visualisierung.

Die technischen Voraussetzungen mancher LT Tools und die beträchtliche Lernkurve für ihre Verwendung birgt ein weiteres Hindernis für Nutzende aus dem DH Bereich. Das bedeutet unter anderem dass Downloads der Tools und komplexe lokale Installationen gemieden werden sollten und Tools wann immer möglich als Web-Anwendungen zur Verfügung gestellt werden sollten. Zudem könnten Untersuchung zur Benutzbarkeit von LT Tools für Forschende aus den DH ein Rückmeldung geben, welche Anpassungen für Nutzende notwendig sind und welche Algorithmen und Verwendungen eine Mehrwert schaffen.

Für diesen Workshop können Beiträge aus allen dieser Bereiche der LT eingereicht werden, die sich auf Forschungsfragen in der DH Gemeinde beziehen.

Forum CA3 2016, 7./8. Juni in Hamburg

Forum CA3 2016

7. und 8. Juni an der Universität Hamburg im Lichthof der Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky

Mit dem Forum CA3 2016 stellt die Forschungsinfrastruktur CLARIN-D ihre Angebote zum Auffinden, Auswerten und Aufbewahren von Sprachressourcen für die Forschung und Lehre in den Geistes- und Sozialwissenschaften vor. In Keynotepräsentationen, Überblicksvorträgen und einer Hands-on Session wird der Einsatz von digitalen Sprachressourcen in der Lehrerausbildung, in der historischen Forschung und im multilingualen europäischen Kontext veranschaulicht. 

 

PROGRAMM

Dienstag, 7. Juni

09:00       

Grußworte

  • Prof. Dr. Claudia S. Leopold (Vizepräsidentin der Universität Hamburg)
  • Univ.-Prof. Dr. Johann Anselm Steiger (Prodekan für Forschung, Fakultät für Geisteswissenschaften, Universität Hamburg)
  • Eike Richter (Leitstelle Digitale Stadt, Hamburger Senatskanzlei)
  • Dr. Helge Kahler (Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Chair: Prof. Dr. Kristin Bührig

   

CA3 

C CLARIN-D - im Überblick: Prof. Dr. Erhard Hinrichs (Projektleiter CLARIN-D, Universität Tübingen) [PDF]

[Ansehen auf Youtube]

A Auffinden: Dr. Alexander Geyken (BBAW) [PDF]

[Ansehen auf Youtube]

A Auswerten: Prof. Dr. Thomas Gloning (Universität Gießen) [PDF]

[Ansehen auf Youtube]

A Aufbewahren: Dr. Thorsten Trippel (Universität Tübingen) [PDF]

[Ansehen auf Youtube]

Chair: Prof. Dr. Kristin Bührig

11:00  

Kaffeepause

11:30  

Keynote Prof. Dr. Simone Lässig (Direktorin des German Historical Institute in Washington, DC):
Digitale Geschichtswissenschaften aus transatlantischer Perspektive [PDF]

[Ansehen auf Youtube]

Chair: Prof. Dr. Andreas Witt

12:30  

Mittagspause

13:30  

Keynote Prof. Dr. Angelika Storrer (Universität Mannheim):
Digitale Sprachressourcen in der Lehrerbildung [PDF]

[Ansehen auf Youtube]

Chair: Prof. Dr. Elke Teich

14:30  

Prof. Dr. Angelika Redder (Universität Hamburg):
Unterrichtsdiskurs live - Dokumentation, Analyse, Qualifizierung und Förderung anhand mündlicher Korpora [PDF] [Ansehen auf Youtube]

Prof. Dr. Kristin Bührig (Universität Hamburg):
Förderung fachlichen Lernens unter sich verändernden gesellschaftlichen Bedingungen [PDF]

[Ansehen auf Youtube]

Chair: Prof. Dr. Elke Teich

15:30  

Kaffeepause

16:00  

Hands-On Session zur Präsentation von digitalen Werkzeugen und Nutzerszenarien

18:30   

Abendprogramm im Museum für Völkerkunde Hamburg

 

Mittwoch, 8. Juni

09:30       

Keynote Prof. Dr. Franciska de Jong (CLARIN ERIC, Universität Utrecht):
CLARIN: a Research Infrastructure for a Multi-Lingual Europe [PDF]

[Ansehen auf Youtube]

Chair: Prof. Dr. Erhard Hinrichs

10:30  

Kaffeepause

11:00  

Vorträge aus verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachdisziplinen

Chair: Prof. Dr. Gerhard Heyer

13:00  

Abschluss der Konferenz

 

Anmeldung

Im Vorfeld der Konferenz ist die Online-Anmeldung bereits geschlossen. Wenn Sie dennoch teilnehmen möchten, senden Sie eine E-Mail an: forum-ca3-2016@sfs.uni-tuebingen.de

 

Weitere Informationen zum Veranstaltungsort, sowie zur Anfahrt und Hotelbuchung finden Sie in unserem:

Servicebereich »

 

Das CLARIN-D Team freut sich auf Ihr Kommen!

 

 

Poster zum Download:           Flyer zum Download:
 

 

 

 

 

Konferenz: Digitale Geschichtswissenschaft - neue Tools für neue Fragen?

Eine Tagung für die CLARIN-D Facharbeitsgruppen „Neuere Geschichte“ und „Zeitgeschichte“

Die CLARIN-D Facharbeitsgruppen „Neuere Geschichte“ und „Zeitgeschichte“ unter der Leitung des Georg-Eckert-Instituts und des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam laden zu einer Tagung am 8. und 9. Februar 2016 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin ein.

Veranstaltungen

Veranstaltungen im Überblick:

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ESU 2016

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CAC 2016

Die jährliche CLARIN Konferenz (CAC 2016) ist die Tagung für diejenigen, die in Europa an der Konstruktion und am Betrieb der CLARIN-Infrastruktur beteiligt sind und sie nutzen.

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